Gemeinsam geben wir Gasoben

 LandFrauen  Syke e.V.

 

2020

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Der LandFrauenvorstand trifft sich mit den Ortsvertreterrinnen am 04.03.2020 im "Maximilian" in Syke


Text & Bilder: Heike Röpke
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Neue Ideen für den LandFrauenverein Syke  

Der LandFrauenverein Syke ist immer bemüht, für ihre Mitglieder neue und interessante Veranstaltungen zu organisieren. Im Restaurant "Maximilian" in Syke hat sich der LandFrauenvorstand mit den Ortsvertreterinnen aus den verschiedenen Ortschaften getroffen, um wieder viele Ideen für die nächsten Veranstaltungen zu finden. Von den Vertreterinnen wurden unter anderem Vorschläge für Besichtigungen, Vorträge, Wanderungen, Ausflüge, Kreatives und vieles mehr eingebracht. Gerne wird die ein oder andere Anregung vom LandFrauenvorstand umgesetzt.

Erstellt am 09.03.2020
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Winterwanderung in Barrien am 04. Januar 2020


Text: Urte Meyer
Bilder: Heike Röpke

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"Rund um die Barrier Kirche" lautete das Motto der siebten Auflage der Winterwanderung des LandFrauenvereins Syke. Bei diesem alljährlichen Jahresauftakt fanden sich trotz des sehr durchwachsenen Wetters 46 Mitglieder beim neuen Gemeindehaus in Barrien ein. Zusammen mit der Syker Gästeführerin Anni Wöhler- Pajenkamp führte die Wanderung unter anderen durch den ursprünglichen alten Ortsteil, vorbei an den Hachewiesen, den Mühlenteich, der Wassermühle und dem Geburtshaus des Schriftstellers Heinrich Schmidt Barrien. Viele Geschichten und Anekdoten wusste die Gästeführerin zu berichten, vor allem während die Gruppe wegen eines starken Schauers in einem Schafunterstand Schutz suchte. Den zweiten Teil des Nachmittags übernahm Frau Ute Bier, die aus der wechselhaften Geschichte der alten Barrier Kirche erzählte. Den Abschluss des Tages fand bei Kaffee und Punsch zum Aufwärmen im „Hachehuus“ statt, wo Frau Bier aus dem Leben von Heinrich Schmidt Barrien berichtete.  

Erstellt am 07.01.2020
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Jahreshauptversammlung am 29. Januar 2020 Gasthaus Lüdeke in Nordwohlde


von links: Heike Röpke, Urte Meyer, Anja Petermann, Ilse Meyer, Birgit Thalmann und Ute Stubbe

Der Vorstand 2020

von links: Heike Röpke, Ilse Müller, Sandra Landsberg, Anja Petermann, Petra Hüneke, Silke Lammers, Birgit Thalmann, Anja Duveneck, Carmen Schumacher

Text: Urte Meyer
Bilder: Heike Röpke
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Die Jahreshauptversammlung des LandFrauenvereins Syke fand in diesem Jahr im Gasthaus Lüdeke in Nordwohlde statt.

Nach der Begrüßung durch die erste Vorsitzende Birgit Thalmann wurden die Protokolle und Berichte der Tagesordnung ohne Beanstandungen verlesen. Schnell konnte so zu den Wahlen übergegangen werden. Neue Kassenprüferin wurde Kerstin Klomburg. Zusammen mit Margarete Früchtenicht überprüfen sie nun im kommenden Jahr die Vereinskasse.

Marie-Luise Stollte schied nach 12 Jahren Tätigkeit als Ortsvertrauensfrau vom Ortsteil Leeste aus. Leider konnte keine neue Vertrauensfrau gewonnen werden, so dass Erika Eilers, Ortsvertrauensfrau aus Seckenhausen und Brinkum, für den Übergang Leeste mit betreut.

Die Vorstandsmitglieder Ute Stubbe (Beisitzerin, 12 Jahre Vorstandsarbeit) und Urte Meyer (Stellvertretende Schriftführerin, 6 Jahre Vorstandsarbeit) stellten ihr Amt zur Verfügung. Für sie wurden Ilse Müller und Anja Petermann in den Vorstand gewählt. Unter dem Punkt 12 der Tagesordnung stand noch die Beitragserhöhung für das Jahr 2021 auf dem Plan. Dieser erhöht sich für die Mitglieder von 25€ auf 35€, da sowohl der Landes- als auch der Kreisverband der LandFrauen höhere Abgaben von den Ortsverbänden einfordert.

Nach der Kaffeetafel hielt Frau Pastorin Eike Fröhlich aus Varrel einen Vortrag mit vielen Lichtbildern über den Jakobsweg. Sie ist Pilgerbeauftragte der Landeskirche Oldenburg, 53 Jahre alt und ist ihn selbst gegangen, diesen Weg, im August 2016. Warum? „Um allein zu sein, sechs Wochen ohne Gemeinde, Familie und Verpflichtungen.“ Laut Pastorin Fröhlich pilgern Menschen aller Nationalitäten hauptsächlich im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Danach kommt die Gruppe der frisch in Rente gegangenen Rentner, die kleinste Gruppe ist die der Pilger um die 50 Jahre. Aber warum wandern so viele diesen Jakobsweg, der seit spätestens Hape Kerkelings Buch in aller Munde ist und seit dem 11. Jahrhundert zum größten Teil auf der selben Route verläuft ? „Dieser Weg ist eine Herausforderung“, so Frau Pastorin Fröhlich. Er startet bei St.-Jean- Pied- de-Port und geht bis Santiago de Compostela über eine Strecke von 800 Km. Man benötigt ca. fünf Wochen, wenn man täglich 25 bis 30 Km im Durchschnitt mit einem Gepäck von 9 bis 12 Kg auf dem Rücken wandert. Manchmal ist es ohne Schatten 40 Grad heiß, und dann auch wieder nur 5 Grad warm bei Dauerregen. Und nicht immer ist die Landschaft so, dass sie einen für die Strapazen entschädigt. Das zeigten auch die vielen Landschaftsbilder von Frau Fröhlich. „Der Weg gliedert sich in drei Abschnitte“, so die Pastorin, „in den Weg der Schmerzen, den des Geistes bis zu dem Weg des Herzens“. Es müssen 14.000 Höhenmeter überwunden werden, immer den gelben Pfeilen nach, von Herberge zu Herberge. Diese können für Fünf bis zwölf Euro pro Nacht mit nicht selten 30 anderen Pilgern in Saal genutzt, müssen aber spätestens um acht Uhr morgens wieder verlassen werden.

Wieso wandert man den Jakobsweg? Diese Frage stellt man nicht. „Aber der Weg macht etwas mit dem, der ihn beschreitet, ohne dass man es will“, lautet das Resümee der Pastorin.        
 

Erstellt am 31.01.2020
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Letzte Aktualisierung: 09.03.2020 von D. Hübner, Schnepke